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Bilanz Saison 2019/2020 – 1.Hornissenmannschaft 🤾‍♂🐝

25.05.2020

Berg-Tal-Fahrt mit positivem Ende 

 

Für die Hornissen der ersten Mannschaft begann die Saison mit einer 39:38-Niederlage im Thüringenpokal gegen die SG Handball Ilmenau am letzten Augustwochenende.

 

In der neuen Thüringenliga-Saison startete man deutlich besser in die Spiele. Gleich zu Beginn fuhr man zwei wichtige Siege gegen den LSV Ziegelheim (26:23) in heimischen Gefilden und gegen die SG Motor Arnstadt/Plaue (12:19) auswärts ein. Darauffolgend gastierte man unter der Wartburg und dominierte eine schnelle Partie gegen die Reserve der Bundesligamannschaft des ThSV. Am Ende jedoch reicht es nicht und man verlor mit 32:29 gegen die Eisenacher.

 

Danach ereilte die Mannschaft um das Trainer-Trio Taubert/Merten/Wagner ein 3-Spiele-Tief. Eingeläutet wurde dies von einer starken Heimpartie gegen den VfB TM Mühlhausen 09, welche man jedoch am Ende mit den Müntz-Städtern beim 23:23 teilen musste. Im Anschluss spielte man zweimal auswärts bei den „Großen“ der Liga. In der „Hölle Ost“ beim HSV Ronneburg unterlag man mit 21:17 und am nächsten Spieltag kassierte man eine herbe 31:16 Niederlage beim gegenwärtigen MDOL-Aufsteiger Sonneberger HV.

 

Doch die drei folgenden Partien zeigten die Willenskraft und die Stärke des Kaders der Blau-Weißen. Durch die beiden Heimduelle gegen den SV Hermsdorf (21:13) und die HSG Werratal 05 (26:11), welche man beide deutliche gewinnen konnte, wurde die Nessetalhalle wieder zu einer Festung. Bärenstarke Torhüter in der Kiste und eine bombenfeste Abwehr besiegelten die überlegenen Spiele der Hornets. Auch in Altenburg zeigte man, nach mehreren durchwachsenen Jahren, eine überzeugende Leistung und holte einen 20:30-Auswärtserfolg.

 

Darauf ging die Berg-Tal-Fahrt der Saison weiter. Nach mehreren spielerisch guten Wochen folgten erneut zwei Niederlagen. Gewann man das Hinspiel gegen Ziegelheim in der Nessetalhalle noch, musste man jetzt eine knappe Niederlage (26:24) im Wieratal hinnehmen. Einen weiteren Doppelpunktverlust gab es am nächsten Spieltag. Hier trat man zu Hause gegen die SG Suhl/Goldlauter an. Die Waffenstädter schlugen die Hornissen mit ihren eigenen Mitteln. Mit einer stabilen Abwehr und daraus resultierenden Tempogegenstößen überfuhren sie die Blau-Weißen. Der erste heimische Doppelpunktverlust (21:28) war damit besiegelt.

 

Nachkommend ging es wieder steil nach oben in der Leistungskurve. Zwei Heimspiele – zwei Heimsiege war die nächste Bilanz. Sowohl gegen das Tabellenschlusslicht aus Arnstadt/Plaue (31:13), als auch gegen den HSV aus Ronneburg (30:17) konnte man eindeutige Punktgewinne im Hornissennest erzielen.

 

Und wieder einmal begann dann die Fahrt in die Minuspunkte. In Mühlhausen (25:17) und Hermsdorf (26:17) ließ man 4 von 4 Punkten liegen.

 

Was danach folgte, war die Revanche für die knappe Hinspiel-Niederlage in der Wartburgstadt. Die Hornissen blühten förmlich auf und deklassierten die Eisenacher (33:22) in der heimischen Nessetalhalle. Im Anschluss wurde dieser wichtige Heimsieg gebührend gefeiert . Das dies das letzte Spiel der Saison ist, konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen.

 

Bereits am kommenden Spieltag ruhte der Ball und die Nessetalhalle blieb seither für den Trainings- und Spielbetrieb verschlossen. Am 25.04.2020 wurde die Spielzeit vom Thüringer Handballverband für beendet erklärt. Die Abschlusstabelle wurde dann nach der Quotientenregel ermittelt.

 

In den bestrittenen Partien feierte man acht Siege, verbuchte man sieben Niederlagen und ein Unentschieden. Mit 380 erzielten Toren pendelt man sich in der Mitte der Liga ein. Das machte einen Torschnitt von 23,75 Treffern pro Spiel. 343 Gegentore kassierte die Mannschaft und stellt damit die beste Abwehr der Liga. Auf dem Punktekonto steht 17:15 Punkte, was in der Endabrechnung den 7. Tabellenplatz nach sich zieht.

 

Toptorschütze der Hornissen war Marko Oluic mit 80 Toren in 16 Spielen (16. Platz der Torschützenliste). Ihm folgend finden sich Dániel Fekete mit 60 Toren in 16 Spielen und Daniel Bohrt mit 49 Treffern in 16 Partien in der Trefferliste.

 

Ein großer Wermuttropfen für viele Hornissen und Fans sind die zwei ausgefallenen Derbys. Da durch die Verlegung von Spielen in der abgelaufenen Saison, die beiden Lokal-Derbys innerhalb von nur drei Wochen in der Rückrunde ausgespielt werden sollten, die während der Corona-Unterbrechung stattgefunden hätten, gab es in der letzten Spielzeit kein Aufeinandertreffen mit den Revier-Kontrahenten aus Behringen/Sonneborn.

 

Foto: Toptorschütze Marko Oluic