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1.Männer: Blau-Weiß Heimspiel zur ungewohnten Anwurfzeit

12.03.2020

Goldbach/Hochhheim empfängt Tabellenersten aus Sonneberg

Am kommenden Samstagnachmittag treffen zwei heimstarke Handballmannschaften der Thüringenliga aufeinander. Das Spiel zwischen den Blau-Weißen aus Goldbach/Hochheim und dem Spitzenreiter aus Sonneberg beginnt um 17:00 Uhr in der heimischen Nessetalhalle. Die Favoritenrolle gehört eindeutig dem Sonneberger HV, denn alles andere als ein Sieg für die Gäste aus Südthüringen wäre kontraproduktiv für das Erreichen des erklärten Ziels: Meistertitel und damit verbundener Aufstieg in die MDOL.

Und darin könnte auch die Chance für die Hornissen liegen. Die Hornets können ohne großen Druck aufspielen und dürften nach der aktuellen Heimsiegesserie auch nur so vor Selbstvertrauen strotzen. Der 33:22 Heimerfolg der Vorwoche im kleinen „Derby“ gegen die Reserve des ThSV Eisenach war erneut eine starke Leistung der Blau-Weißen. Überhaupt gab es in der bisherigen Saison nur wenige richtige Pleiten. Eine setzte es im Hinspiel gegen den SHV, als man mit 31:16 verlor. So beläuft sich das Goldbach/Hochheimer Punktekonto aktuell auf 17:15 Punkte.

Nachdem man nach der letzten Saison bereits hinter dem späteren Aufsteiger HSV Bad Blankenburg an der zweiten Stelle der Tabelle lag, ist das erklärte Ziel der Spielzeugstädter der Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga. Dafür verstärkte man sich gezielt bzw. hielt Teile der Mannschaft beisammen. Trainer Konstantin Selenow hat personell alles da, was es zum sportlichen Erfolg braucht.

Im bisherigen Saisonverlauf ist es der Mannschaft eindrucksvoll gelungen ihre Spielfähigkeiten zu zeigen. Bei einer Punkteausbeute von 30:4 Punkten kann man dies jedenfalls mit Fug und Recht behaupten. Auch die erzielten Tore bzw. die Tordifferenz zeigen die starken Leistungen des SHV. 543:423 Tore ( 120 Tore) sind schon eine Augenzeig, vor allem, wenn man die nachstehenden Tabellenplätze sieht. Suhl/Goldlauter auf Rang zwei hat lediglich 36 Tore.

Auch Hornissen-Trainer Jens Merten teilt die Ansicht, die sich beim Blick auf die Tabelle ergibt: „Das Spiel gegen Sonneberg wird eine harte Nuss. Für mich ist Sonneberg, durch die Besetzung des Kaders mit ausländischen Spielern, nach wie vor der Favorit auf den Titel in der Thüringenliga. Wir müssen versuchen, die Kreise des Rückraums um Marius Bondar einzuengen. Wenn wir sie wie im Hinspiel agieren lassen, verlieren wir. Vielleicht ist unser Vorteil, dass wir ohne Kleber spielen. Auf jeden Fall liegt die Favoritenrolle bei Sonneberg. Wir können ohne Druck spielen, Sonneberg will aufsteigen.“

Marius Bondar, bereits von Jens Merten angesprochen, ist einer der Toptorschütze der Liga und der Sonneberger. Bis dato netzte er 125 Treffer in gegnerischen Gehäusen ein. Doch auch die anderen Positionen des SHV strahlen eine hohe Torgefahr aus.

Ein weiteres spannendes Spiel, bei welchem die Hornissen eine erneute Überraschung schaffen können, wird von den Unparteiischen Nottrodt und Rudolph geleitet.