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1.Männer: Interview mit Neutrainer Jens Merten

07.07.2019

Bereits in der letzten Wochen haben wir euch ein neues Mitglied des Trainerteams der ersten Hornetsmannschaft - Jens Merten präsentiert. 

Nun haben wir ihn zum Interview getroffen und er hat uns Rede und Antwort gestanden, damit ihr ihn besser kennenlernen könnt. 

Viel Spaß beim Reinlesen! 

 

Wie kam der Kontakt zu den Blau-Weißen zustande? Du hattest ja bereits vor längerer Zeit deine Trainerschuhe an den Nagel gehangen.  


Der erste Kontakt kam über die Abteilungsleitung Handball zustande. Hier in Person von Siggi Juhnke, jemand anderes in diesem Gremium, hatte ja meine Kontaktdaten (vermutlich) nicht. J

Wann war für dich klar: Das ist das Ding, das ich machen möchte?


Einige Tage nach der elektronischen kam es zur persönlichen Kontaktaufnahme. Bei einem Treffen in Goldbach kam es dann zum Austausch der beiderseitigen Vorstellungen. Ich habe mir Bedenkzeit erbeten. Ich führe ja nun schon seit 10 Jahren, ein mit anderen Hobbys erfülltes Leben.


Die Trainerschuhe habe ich seinerzeit gegen die Tanzschuhe getauscht. Ich musste natürlich alles genau überdenken. Es bedurfte allerdings noch einer Nachfrage. Aber in der Gewissheit, dass wir ein großartiges Trainerteam sind und dass ich auch mal fehlen kann, habe ich nach vier Tagen zugesagt.


Ich bin ja im Verein groß geworden und habe dem Verein viele schöne Momente zu verdanken. Einmal Blau-Weiß immer Blau-Weiß!

Was reizt dich besonders an diesem Job hier in Goldbach?


Der besondere Reiz bzw. das besondere Glück ist, mit vielen jungen Spieler arbeiten zu können. Sie in ihrer Entwicklung als Spielerpersönlichkeiten zu begleiten. Die Spieler die jetzt aus der A-Jugend nachrücken in die Männermannschaft zu integrieren. Natürlich bedarf es hierzu der erfahrenen, routinierten Spieler. Von denen haben ja auch schon einige mit mir in ihrer Jugend gearbeitet. Dies ist jedenfalls eine sehr reizvolle Herausforderung.

 

 

Worin bestanden deine ersten Aufgaben an der neuen/alten Wirkungsstätte?


Zuallererst habe ich mich den Spielern vorgestellt. Dann wollte ich wissen, mit wem ich es zu tun habe. Also ein bisschen was Privates und natürlich auch das sportliche Portfolio. Auch mal dies oder jene Einzelgespräche.

Mit welchen Erwartungen machst du dich jetzt bei den Hornets an die Arbeit?


Ich habe erstmal ein sehr gutes Gefühl bei der Mannschaft. Wir sind ja keine Profisportler. Ich glaube, dass alle verstanden haben um, was es geht und dass alle mitziehen die gesteckten Ziele zu erreichen.

Welche Spielphilosophie verfolgst du?


Ich möchte aus einer stabilen Abwehr, im Zusammenspiel mit dem Torhüter heraus, einfache Tore, durch Gegenstöße erzielen. Hierzu gilt es verschiedene Abwehrsysteme zu beherrschen und die richtige Formation zu finden. Das werde ich mir während der Vorbereitung genau anschauen. Natürlich müssen die Jungs auch im Positionsspiel fit sein. Aber für mich ist ein Spielzug nur eine Auslöseaktion mit vielen Lösungsmöglichkeiten. Aber wie anfangs erwähnt lege ich besonderen Wert auf eine sattelfeste Abwehr.


Alte Weisheit: „Du kannst 50 Tore werfen und bekommst 51 Gegentore. Und damit hast du das Spiel verloren.“

Was, glaubst du, wird in der kommenden Saison möglich sein – und wie lauten deine Ziele?


In der vergangenen Saison sah doch die Hinrunde nicht schlecht aus. Für meine Begriffe sind den Jungs zum Ende hin ein bisschen die „Körner“ ausgegangen.


Also ich glaube, ein einstelliger Tabellenplatz sollte diese Saison machbar sein und ist auch das Ziel.

Abschließend – was willst du den Jungs mit auf den Weg geben?


Wir müssen verinnerlichen, Handball ist ein Mannschaftssport. Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam. Die Mannschaft muss am gleichen Strang, in die gleiche Richtung ziehen. Dann und nur dann gehen erfolgreich von der Platte.

 

Fotoserien zu der Meldung


Jens Merten an alter und neuer Wirkungsstätte (07.07.2019)