Schriftgröße:
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
 
FACEBOOK
 
 
 

 

 

 
 

1.Männer: Derbyzeit

11.04.2019

Die Spannung steigt von Tag zu Tag.

Das Licht geht aus. Die Trommeln geben, langsam lauter werdend, den Klatschrhythmus vor. Euphorie steigt langsam empor. Gänsehaut setzt ein. Endlich. Das Highlight der Saison steht auf dem Programm. Es ist Derbyzeit.

Am Samstag empfangen die Hornissen die Behringen/Sonneborner in ihrem Nest. -Lokalderby- ist das Wort, welches beide Gemeinden elektrisiert. Endlich heißt es wieder: Goldbach/Hochheim gegen Behringen/Sonneborn.

 

Eine Begegnung, die stets durch Spannung und Emotionen glänzt und den Begriff „Derby" auf jeden Fall zu Recht trägt. Beide Fanlager verleihen dieser Partie das gewisse Etwas und sorgen stets für eine Atmosphäre, die in der Thüringenliga ihresgleichen sucht und größte Hochachtung verdient. Vor allem, wenn die Fans neben dem lautstarken Support, die Halle in ihre jeweiligen Vereinsfarben hüllen und so den Nervenkitzel weiter steigern.

 

Die Resultate der letzten Spielzeiten schwanken immer hin und her, mal gewinnen die Hornets und dann wieder die Jungs aus dem Hainich.

Aktuell befinden sich die Gäste von Trainer Stegner-Guillaume einen Platz hinter den Hornissen und belegen mit 11:31 Punkten den 11. Tabellenplatz. Aufhorchen ließ Behringen/Sonneborn bei ihrem letzten Heimspiel, als man mit 28:28 gegen die Favoriten SG Suhl/Goldlauter einen Punkt holte.

Bei dieser Partie und auch bei allen anderen Spielen des SV T&C waren es die alten Bekannten, die für die meisten Treffer für ihre Farben sorgten. Tim Rodrian (167 Saisontore), Christopher Kohls (58 Saisontore) und Mirko Brachmann (77 Saisontore) aus dem Rückraum, sowie Hannes Meyer (70 Saisontore) am Kreis und Michael Koch (56 Saisontore) auf der Außenposition. Neben einem vielseitigen Angriff punkten die Gäste mit einer flexiblen Abwehr und immer wieder gut aufgelegten Torhütern. Mit Bernd Hübner und Hendrik Häuser bilden zwei völlig verschiedene Akteure das Torhütergespann der kommenden Kontrahenten.

 

Die Hornissen rangieren derzeit nach 20 Punktspielen mit 14:26 Zählern auf dem 10. Rang der Thüringenliga-tabelle. Nach mehreren Niederlagen, zum Beispiel gegen Suhl (36:23), gegen Werratal (14:23) oder zuletzt zuhause gegen Bad Blankenburg (19:26), zeigten die Hornets von Trainer Oliver Taubert in Ronneburg wieder ein anderes Gesicht. Mit viel Motivation und einer Menge Kampfgeist trat man im Hexenkessel zu Ronneburg an, so dass man super in die Partie startete und bis zur Halbzeit auf 12:15 davon ziehen konnte. In der zweiten Hälfte kamen die Ronneburger besser ins Spiel, was dann ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe nach sich zog. Bis zum Ende kämpften die Blau-Weißen um die Punkte, doch die HSV’ler setzten sich mit 28:27 in letzter Sekunde durch.

Zwar hat die Taubert-Sieben keine Punkte mit heim gebracht, aber die Einstellung hat gestimmt und man hat sich wieder einmal Selbstbewusstsein für die nun kommenden Partien und vor allem das anstehende Lokalderby geholt.

Für die Blau-Weißen heißt es also nun, die Heimstärke und den Aufwärtstrend der letzten Woche zu nutzen und mit einem fantastischen Publikum im Rücken von Beginn an hellwach zu sein. Außerdem soll natürlich die weiße Derby-Weste nach dem 24:32 im Hinspiel gewahrt werden.

Es erwartet uns also ein weiterer heißer Tanz auf dem Spielfeld, bei dem es um mehr als nur zwei Ligapunkte geht.

Angepfiffen wird das Thüringenliga-derby, zur veränderten Anwurfzeit, bereits um 16:00 Uhr vom Unparteiischengespann Sebastian Meisel und Marcus Schwertz.